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Innenrenovierung Bengen

Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Lambertus Bengen wurde genehmigt – Infos über die nächsten Schritte

Am 03. Dezember 2020 hat der Kirchensteuerrat der Verabschiedung des Bistumshaushaltes 2021 zugestimmt und wir haben die Nachricht erhalten, dass die Innenrenovierungsmaßnahme unserer Pfarrkirche (wie auch der Pfarrkirche St. Martin – Holzweiler) in den Bauhaushalt 2021 aufgenommen wird und somit die Genehmigung und Bewilligung von Seiten des Bistums erfolgt. Dies freut uns sehr, denn schon seit einigen Jahren verfolgt die Kirchengemeinde das Ziel der Innenrenovierung.

Dazu wurden schon eine Menge Vorarbeiten geleistet. Im Jahre 2017 wurde eine restauratorische Befunduntersuchung in der Kirche durchgeführt, die von der Bauabteilung des Bistums für die grobe Kostenschätzung und Antragstellung gefordert wurde.

Um die Renovierung stemmen zu können und dauerhaft Kosten einzusparen, war die Kirchengemeinde seit dem Jahre 2015 in Verhandlung mit der Zivilgemeinde und dem Bistum bezüglich des Verkaufs des Jugendheimes und des Kirchenvorplatzes und Spielplatzes, deren Verkauf zu Beginn des Jahres 2018 vollzogen wurde.

Gleichzeitig wurden mittlerweile über 60.000 Euro an Spenden gesammelt, von Privatpersonen über Institutionen und Vereine, durch Konzerte und Basare. Auch weiterhin sind wir über Spenden dankbar (Spendenkonto Kirche Bengen – Raiba Voreifel e.G. – IBAN: DE51 3706 9627 5100 1274 17 – BIC: GENODED1RBC – Stichwort: Innenrenovierung).

Dies waren alles kleine, aber wichtige und notwendige Bausteine, um dem Ziel der Innenrenovierung der Kirche näher zu kommen – aber auch deren dauerhaften Unterhalt zu sichern und in Zukunft die Einnahmen und Ausgabenseite der Kirchengemeinde auf gesunde Beine zu stellen.

2018 schließlich wurde der Baubedarf von der Diözese anerkannt, allerdings durch die Fülle der Renovierungsanträge im ganzen Bistum wurde unsere Maßnahme (genauso wie die von Holzweiler) in den letzten beiden Jahren 2019 und 2020 leider nicht in den Bauhaushalt aufgenommen. Nachdem wir nun zum Drittenmal in Folge den Antrag gestellt haben, ist er nun endlich genehmigt.

Die Baukostenschätzung umfasst durch die Kostensteigerungen der letzten Jahre nun rund 210.000 Euro. Die Restaurierung der Wand- und Deckenflächen einschließlich Gerüst ist mit rund 150.000 Euro der größte Kostenfaktor, gefolgt von der Erneuerung der Elektroinstallation (ca. 15.000 Euro). Einige Gewerke sind vom Bistum Trier zu 60% förderfähig, andere nicht, so dass von den geschätzten Baukosten das Bistum Trier rund 75.000 Euro trägt. Der Eigenanteil der Kirchengemeinde Bengen beträgt rund 135.000 Euro.

Wie sehen nun die weitere Planung und das Vorgehen aus?

Der Verwaltungsrat und der Pfarrgemeinderat haben mit dem uns begleitenden Architekturbüro Unger Kontakt über die weiteren Schritte aufgenommen. Geplant ist, dass nach Ostern 2021 – also Mitte April – die Renovierungsmaßnahme beginnt und bestenfalls Ende des Jahres abgeschlossen ist. Das heißt, dass die Kirche in dieser Zeit für Gottesdienste nicht zur Verfügung steht. Es ist noch zu klären, wohin die Sonntagsmessen und Gottesdienste verlegt werden (evtl. Karweiler) und auch, wo etwaige Taufen, Trauungen und Sterbeämter dann gefeiert werden, was im Einzelfall dann eher mit den beteiligten Personen und Familien abgesprochen wird.

Über eine konkrete Richtungsentscheidung bezüglich der Orgel unserer Kirche müssen wir allerdings jetzt zeitnah eine Entscheidung treffen. Wir wollen sie informieren und einladen zu einem Informationstreffen nach der Vorabendmesse am 23. Januar um 18.20 Uhr in der Kirche in Bengen. Vorab einige Informationen zu der Sachlage:
In den derzeitigen Baukosten ist nur eine Orgelreinigung (ca. 8500 Euro) enthalten, keine Restaurierung der Orgel. Da in den letzten Jahren immer wieder der schlechte Zustand der Orgel von den Organisten bemängelt wurde, haben wir ein Angebot für eine Restaurierung der Orgel von einem Orgelbauer/ -restaurator eingeholt, dass sich auf über 30.000 Euro beläuft. Mit diesen Investitionen wäre die Orgel wieder in den nächsten 3 Jahrzehnten gut spielbar. Allerdings entstehen zusätzlich regelmäßige jährliche Wartungskosten. Wenn man dies alles auf 20 Jahre berechnet, kostet im Endeffekt die gut spielbare Orgel die Pfarrgemeinde mindestens 45.000 Euro in den nächsten 20 Jahren. Dies würde nach Meinung des Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrates die Finanzen der Kirchengemeinde so sehr belasten und aufbrauchen, dass in Zukunft anstehende Arbeiten an der Heizung oder dem Kirchendach wiederum nur schwer zu finanzieren sind. Man muss dazu sagen, dass es für Orgelrenovierungen und –instandhaltungen keine Zuschüsse vom Bistum gibt. Eine Lösung wäre es, eine elektronische Orgel anzuschaffen. Eine für unseren Kirchenraum in Bengen gute elektronische Orgel mit 20 Jahren Garantie (i. d. Regel ohne Wartung) kostet höchstens 12.000 Euro. Immerhin eine Differenz von über 30.000 Euro. Die alte Pfeiffenorgel könnte entweder verkauft werden oder „eingemottet“ auf der Empore stehen bleiben. Es ist nun das Anliegen des Verwaltungs- und Pfarrgemeinderates, darüber die Interessierten in der Gemeinde zu informieren und für Fragen und Anregungen eine Plattform zu bieten. Auf jeden Fall dürfen wir froh sein, dass wir unserem Ziel näherkommen.

Für den VR und PGR, Pastor Alexander Burg/ Reiner Bläser und Bianca Nolden