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Messdiener Nachmittag in Gelsdorf

Am 28 Januar trafen sich 27 Messdienerinnen und Messdiener mit ihren Obermessdienern, Betreuerinnen und Gemeindereferentin Sabine Dettinger zum Pizzabacken im Pfarr- und Jugendheim Gelsdorf. Nachdem alle ihre eigene Pizza reichlich belegt hatten, wurde der Nachmittag mit Kicker-Spielen, Billard, Werwölfe (Rollenspiel) und dem beliebten „Tower of Power“ gestaltet. Die Pizza schmeckte allen sehr lecker und nach viel Spiel und Spaß endete der Nachmittag um 17 Uhr. Für das kommende Jahr sind noch weitere Ausflüge geplant, die gern vorgemerkt werden dürfen. Am 17. Juni ein Nachmittag mit dem Besuch der Sommerrodelbahn in Altenahr und am 16. September ein Ausflug ins Phantasialand nach Brühl. Weitere Aktionen werden von den ObermessdienerInnen in den eigenen Gruppen geplant.

Gemeindereferentin Sabine Dettinger

Ausflug ins Phantasialand

Bei etwas wechselhaften, aber überwiegend schönem Wetter starteten am 15. Oktober 42 Messdienerinnen und Messdiener mit ihren Obermessdienern und Gemeindereferentin Sabine Dettinger um 8.44 Uhr vom Bahnhof Remagen nach Brühl. Ihr Ziel war das Phantasialand. Etwas verspätet kamen sie erwartungsfroh und aufgeregt dort an. Am Eingang wurden sie von Pfarrer Alexander Burg begrüßt und nachdem sich alle ihrer Gruppe zugeordnet hatten, wurde das Gelände mit den Attraktionen erobert. Begeistert erzählten die Kinder und Jugendlichen und auch die erwachsenen Betreuer von der neuen Attraktion „Fly“ im neuen Themenpark, der wie ein Fabrikgelände gestaltet ist. Die Achterbahn „Fly“ hat die Besonderheit, dass sich die Fahrgäste liegend fortbewegen. Neben vielen anderen Bahnen, wie Colorado, Taron, Chiapas (in der wurde man klitschnass!), Raik und Talocan wurden auch die „ruhigeren“ Attraktionen besucht. Das „Verrückte Hotel“ mit seinen schiefen Wänden und verzerrten Spiegeln, „Mouse o Chocolat“ – in der die Mäuse eine Schokoladenfabrik überfallen und die Besucher diese vertreiben sollen, waren ebenso beliebt wie die seit Jahren bestehende „Geister-Rikscha“ in China-Town. Für das leibliche Wohl sorgten viele Buden, Restaurants und Imbiss- Stationen, an denen es die verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten zu genießen gab. Pünktlich um halb sechs trafen sich alle wieder am Ausgang zu einem Gruppenfoto und traten müde die Heimreise an. Es war ein gelungener Ausflug, auf den alle, bedingt durch Corona, lange warten mussten. Ein Dank gilt den Obermessdienerinnen und Obermessdienern und einem Elternteil, die eine verantwortungsvolle und sichere Betreuung der jüngeren Messdienerinnen und Messdiener gewährleisteten. Alle freuen sich schon auf das nächste Mal, auf das wir diesmal hoffentlich nicht so lange warten müssen!

Sabine Dettinger

 

Messdiener - Nachmittag in Lantershofen

Am 24. September 2022 waren alle Messdiener*innen aus der Pfarreiengemeinschaft zu einem Messiener-Nachmittag eingeladen. Im Vordergrund stand ein „Dienen-verkehrt“, bei dem die Obermessiener*innen, manchmal nicht ganz offensichtliche, Fehler beim Dienen einbauten. Die Jüngeren sollten diese erkennen und berichtigen. Mit viel Spaß und vielen Anregungen durften sie die „Großen“ verbessern und waren stolz, alle Fehler entdeckt zu haben. Für ein paar Lacher sorgten die eingebauten Pannen und ein Satz eines Obermessdieners beim Ankleiden: „Ich fühl mich richtig schlecht dabei“ (mit einem Augenzwinkern). Alles in allem war es ein spaßiges Üben, bei dem die Jüngeren schon beweisen konnten, was sie gelernt hatten aber immer noch gern Ratschläge und Tipps der Älteren annahmen. Anschließend ging der Nachmittag mit Würstchen, Brötchen und Kartoffelsalat in der „Kleinen Kneipe“ des Studienhauses zum gemütlichen Teil über. Bei Spiel und Spaß mit dem „Tower of Power“, Kicker und einem Werwölfe – Spiel, konnte der Nachmittag ausklingen. Danke an alle, die mit organisiert, geplant und umgesetzt haben, damit es ein schöner Nachmittag für alle wurde.

Messdienerfahrt in den Zoo nach Köln

Am 7. Mai machten sich 31 Kinder und Jugendliche mit 5 Obermessdienerinnen und der Gemeindereferentin Sabine Dettinger auf den Weg nach Köln. Mit der Bahn und einem Umstieg in die S-Bahn am Kölner Hauptbahnhof kamen sie um kurz vor zwölf am Haupteingang des Zoos an. Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen in Gruppen aufgeteilt hatten, wurde der Zoo erobert. Das Wetter war herrlich und dadurch auch die Tiere willig, sich zu zeigen. Leider war das Regenwald-Haus wegen eines Brandes im März noch immer geschlossen. Aber alle anderen Häuser und Attraktionen wurden gern besucht und die Tiere bestaunt. Im Affenhaus kam es in einer Gruppe zu einem etwas unangenehmen Zwischenfall, da ein Affe sich von der Decke aus über die Besucher „erleichterte“. Zum Glück wurde niemand von uns getroffen.

Um 15 Uhr trafen sich alle am großen Spielplatz zum Essen und anschließend zogen wir weiter um die Seehundfütterung mitzuerleben. Begeistert sahen die Zoobesucher, wie ulkig und liebenswert die Seehunde auf ihren Zoowärter reagierten und die dargebotenen Fische kunstvoll auffingen.

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto machte sich ein Teil der Gruppe auf ins Aquarium. Neben allerlei Reptilien, Insekten und Spinnen waren dort Fische aus aller Welt zu betrachten. Um halb sechs machte sich eine müde Messdienerschar auf den Weg nach Hause.

Es war nach über zwei Jahren endlich wieder mal ein schöner Ausflug, auf den sich Obermessdiener und die ganze Messdienerschar sehr gefreut haben. Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen über die gelungene Fahrt wurde noch am selben Abend von einigen Eltern zurückgemeldet.

Ich danke den Obermessdienerinnen und den Jugendlichen aus den Gruppen für die Betreuung und Beaufsichtigung. Außerdem danke ich allen Messdienerinnen und Messdienern, die mitgefahren sind für ihr Mittun, dass dieser Tag so perfekt war.

Im Namen des Seelsorgeteams

Sabine Dettinger

Nachtwanderung der Karweiler – Lantershofener Minis,

Am 08. Oktober starteten die Ministrantinnen und Ministranten in die Herbstferien mit einer Nachtwanderung. Sie trafen sich um 18 Uhr auf der Wiese hinter dem Pfarrhaus in Ringen und stärkten sich mit selbstgemachten Nudeln Bolognese. Anschließend wanderten sie mit Taschenlampen durch die Felder und Wälder von Ringen/Bölingen. Ein Highlight war eine Blindschleiche mitten auf dem Weg, die durch die Nachtwanderer aufgeschreckt wurde und sich schlängelnd im Dickicht in Sicherheit brachte. Gruselgeschichten über Fabelwesen wie den "Wolpertinger" erschreckten unsere Kinder nicht. Dennoch hörten sie neugierig zu. Zurück am Pfarrhaus wartete ein Lagerfeuer, von helfenden Eltern vorbereitet, auf die Kinder. Mit Stockbrot und Marshmallows konnte der Abend ausklingen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und für die Kinder schöne Ferien!

Familienwanderung der Karweiler Lantershofener Messdiener

Am 25. September fand das Familiengrillen der Messdiener aus Karweiler und Lantershofen statt. Die Familien der 11 Messdienerinnen und Messdiener trafen sich an der Lambertushütte. Dort erhielten die Kinder einen Brief von „Karlson“, mit der Bitte, ihm zu helfen einen Schatz zu finden. Es folgte eine einfallsreiche Schnitzeljagd durch Lantershofen, mit Rätseln und Hinweisen auf die nächsten Stationen. Die letzte Station war die Kirche. Um das Lösungswort des Ziels herauszufinden, mussten die Familien ein Kirchenquiz lösen. Von dort aus ging es dann zum „Fliegenden Dach“, wo für alle Kinder eine Schatzkiste mit einer kleinen Überraschung wartete. Zurück an der Lambertushütte konnte der Nachmittag bei gegrillten Würstchen, gespendeten Salaten und Kuchen mit viel Spiel und Spaß ausklingen. Auch die Erwachsenen ließen sich für das Spiel „Werwölfe“ gewinnen. Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag bei schönstem Spätsommerwetter. Einen herzlichen Dank an alle, die diesen Tag mitgestaltet haben.

Gemeindereferentin Sabine Dettinger

Klappern in der Karwoche in Lantershofen

Auf Initiative einiger Messdienereltern haben wir in diesem Jahr in unserer Pfarr­gemeinde den alten Brauch des „Klapperns“ in Lantershofen wieder aufleben lassen.

Da die Glocken traditionsgemäß zwischen dem Abend des Gründonnerstags und der Osternacht schweigen, gehen die „Klapperkinder“ durch die Ortschaften, machen tüchtig Lärm mit ihren Klappern und verkünden den Menschen: „Die Glocken sind still, sie hängen in Ruh, wir Mädchen und Jungen, wir klappern dazu.“

Einige Messdiener, aber auch viele andere Kinder, haben sich in diesem Jahr an Karfreitag und Karsamstag mit ihren Begleitern um die Mittagszeit aufgemacht, und sind mit ihren Klappern durch einige Straßen unseres Dorfes gezogen.

Auch wenn es ein bisschen anstrengend war, so hat das gemeinschaftliche Lärmen mit dem Hinweis auf die Gottesdienste doch Spaß gemacht. Sicher werden die Klapper­mädchen und Klapperjungen im nächsten Jahr wieder dabei sein.

 

Romfahrt der Obermessdiener 2020

12 Messdienerinnen und Messdiener machten sich am 20. Februar 2020 zusammen mit Sabine Dettinger und Ivan Saric (Student aus Lantershofen) um vier Uhr morgens auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen. Mit dem Ziel Rom war große Aufregung verbunden und einige flogen zum ersten Mal. Bei einem ruhigen Flug konnten wir atemberaubende Eindrücke beim Überfliegen der Alpen gewinnen.

Das erste Highlight war das Wetter. Bei 21 Grad landeten wir in Rom. Die Sonne schien und die Luft war klar. Danach folgte eine abenteuerliche Fahrt zur Unterkunft. Zwei Großtaxis warteten am Flughafen und brachten uns in halsbrecherischer Geschwindigkeit in die Innenstadt zum Kloster der Franziskanerinnen „Casa per ferie Christo Re“. Die freundlichen Schwestern hießen uns herzlich willkommen. Wir profitierten von unserem eigenen Fremdenführer Ivan Saric, der einige Jahre in Rom als Schweizer Gardist gearbeitet und gelebt hat. Er kennt sich in Rom perfekt aus und spricht die Sprache fließend, was uns in vielen Situationen sehr geholfen hat. So machten wir uns, nachdem wir unser Gepäck in unsere Zimmer gebracht hatten, unter seiner Führung auf den Weg zur Kirche „St. Paul vor den Mauern“. Sie ist eine der sieben Pilgerkirchen von Rom und es wurde überliefert, dass an der Stelle, an der sie steht der Apostel Paulus enthauptet wurde. Abends machte sich noch eine kleinere Gruppe zu Fuß auf den Weg, um die spanische Treppe in ihrer prachtvollen Nachtbeleuchtung zu bewundern. Die folgenden Tage waren gefüllt mit unvergesslichen Erlebnissen und Besichtigungen in der „Heiligen Stadt“. Sehenswert waren die Katakomben „di Domitilla“, durch die uns ein aus Bayern stammender Abt des Jesuitenordens führte. Er konnte uns die Geschichte der Katakomben auf süddeutsch-lockere Art nahebringen und hatte so manchen lockeren Spruch parat. Wir besichtigten viele Kirchen, darunter „Santa Maria dell ´anima“ mit ihrer eindrucksvollen Barbarakapelle, die in Bildern die Geschichte der hl. Barbara erzählt. Die Kirche „Sant ´Agnes in Agone“ beeindruckt durch ihre kunstvoll verzierten Altäre verschiedener Heiliger, das Pantheon durch seine offene Kuppel, die Basilika „St. Johann“ durch die Heilige Treppe, die Ziel vieler Gläubiger ist und die Basilika „Santa Croce in Gerusaleme“ durch ihre Reliquien der Hl. Helena die im „Heiligtum des Kreuzes“ untergebracht sind. Selbstverständlich stand auch eine Besichtigung des Petersdoms an. Der Blick von der Kuppel auf den Petersplatz und die sagenhafte Stadt entschädigte den mühsamen Aufstieg durch enge Treppen und Windungen. Der Besuch des Petersdomes fiel zufällig auf das Fest „Kathedra Petri“, welches an die Übernahme des römischen Bischofsstuhls durch den Apostel Petrus erinnert. Die Größe dieser Kirche kann anhand Markierungen der größten Kirchen der Welt auf dem wertvoll verzierten Boden bestaunt werden. Eine Seitenkapelle mit dem Allerheiligsten lädt zum stillen Gebet ein. Sehenswert ist auch die Ablösung der Schweizer Garde vor den Mauern des ehrwürdigen Doms. Der „Deutsche Friedhof“ in den Mauern des Vatikans ist ein Platz der Ruhe und einen Besuch wert.

Weitere Sehenswürdigkeiten waren das Kolosseum, das Forum Romanum, das Monument „Vittorio Emanuele“, der Trevi- und der Vier-Flüsse-Brunnen am Piazza Navona, und viele Brücken mit kunstvollen Statuen und Monumenten.

Durch unseren Reiseführer Ivan bekamen wir Einblick in die Quartiere der Schweizer Garde und hatten dort die Möglichkeit, an einer deutschsprachigen Messe teilzunehmen.

Am Vortag unserer Rückreise besichtigten wir die vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle. Die Vielzahl an Kunstobjekten und Geschichte ließ uns atemlos staunen. Der Höhepunkt der Reise und ein wertvoller Abschluss wurde die Sixtinische Kapelle mit ihren Malereien vieler berühmter Maler und der bestaunenswerten Arbeit von Michelangelo „Das jüngste Gericht“.

Die Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten wurden unterbrochen von Pausen in Pizzeria und Kaffees. Schöne Plätze mit alten Mauern und Gebäuden luden zum Verweilen ein und ließen uns immer wieder Achtung ausdrücken vor dieser alten und kunstvollen Stadt.

Am 25. Februar, genau am Karnevalsdienstag, sind wir wieder gut in Deutschland gelandet. Der Rückflug war im Gegensatz zum Hinflug etwas holperig und das Wetter in Deutschland das Gegenteil zum sonnigen Rom.

Wir haben diese Reise sehr genossen und durch viele Erlebnisse ist diese Gruppe freundschaftlich eng zusammengerückt. Gern erinnern wir uns an die Romfahrt zurück und freuen uns schon auf ein nächstes Mal.

Ein besonderer Dank gilt Ivan Saric, der uns begleitet hat und uns auf vieles aufmerksam gemacht hat, was sonst verborgen geblieben wäre. Außerdem danken wir unseren Fahrern zum Flughafen und wieder zurück, Anita Schneider und Wolfgang Hasenberg, Achim Juchem für die freundliche Bereitstellung der Fahrzeuge, Pastor Burg für die Unterstützung bei der Planung und natürlich allen, die bei dem Ausflug dabei waren und so gut zusammenhielten. Es ist eine unvergessene Messdienerfahrt gewesen.

 

Sabine Dettinger (Gemeidereferentin)

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