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Romfahrt der Obermessdiener 2020

12 Messdienerinnen und Messdiener machten sich am 20. Februar 2020 zusammen mit Sabine Dettinger und Ivan Saric (Student aus Lantershofen) um vier Uhr morgens auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen. Mit dem Ziel Rom war große Aufregung verbunden und einige flogen zum ersten Mal. Bei einem ruhigen Flug konnten wir atemberaubende Eindrücke beim Überfliegen der Alpen gewinnen.

Das erste Highlight war das Wetter. Bei 21 Grad landeten wir in Rom. Die Sonne schien und die Luft war klar. Danach folgte eine abenteuerliche Fahrt zur Unterkunft. Zwei Großtaxis warteten am Flughafen und brachten uns in halsbrecherischer Geschwindigkeit in die Innenstadt zum Kloster der Franziskanerinnen „Casa per ferie Christo Re“. Die freundlichen Schwestern hießen uns herzlich willkommen. Wir profitierten von unserem eigenen Fremdenführer Ivan Saric, der einige Jahre in Rom als Schweizer Gardist gearbeitet und gelebt hat. Er kennt sich in Rom perfekt aus und spricht die Sprache fließend, was uns in vielen Situationen sehr geholfen hat. So machten wir uns, nachdem wir unser Gepäck in unsere Zimmer gebracht hatten, unter seiner Führung auf den Weg zur Kirche „St. Paul vor den Mauern“. Sie ist eine der sieben Pilgerkirchen von Rom und es wurde überliefert, dass an der Stelle, an der sie steht der Apostel Paulus enthauptet wurde. Abends machte sich noch eine kleinere Gruppe zu Fuß auf den Weg, um die spanische Treppe in ihrer prachtvollen Nachtbeleuchtung zu bewundern. Die folgenden Tage waren gefüllt mit unvergesslichen Erlebnissen und Besichtigungen in der „Heiligen Stadt“. Sehenswert waren die Katakomben „di Domitilla“, durch die uns ein aus Bayern stammender Abt des Jesuitenordens führte. Er konnte uns die Geschichte der Katakomben auf süddeutsch-lockere Art nahebringen und hatte so manchen lockeren Spruch parat. Wir besichtigten viele Kirchen, darunter „Santa Maria dell ´anima“ mit ihrer eindrucksvollen Barbarakapelle, die in Bildern die Geschichte der hl. Barbara erzählt. Die Kirche „Sant ´Agnes in Agone“ beeindruckt durch ihre kunstvoll verzierten Altäre verschiedener Heiliger, das Pantheon durch seine offene Kuppel, die Basilika „St. Johann“ durch die Heilige Treppe, die Ziel vieler Gläubiger ist und die Basilika „Santa Croce in Gerusaleme“ durch ihre Reliquien der Hl. Helena die im „Heiligtum des Kreuzes“ untergebracht sind. Selbstverständlich stand auch eine Besichtigung des Petersdoms an. Der Blick von der Kuppel auf den Petersplatz und die sagenhafte Stadt entschädigte den mühsamen Aufstieg durch enge Treppen und Windungen. Der Besuch des Petersdomes fiel zufällig auf das Fest „Katheda Petri“, welches an die Übernahme des römischen Bischofsstuhls durch den Apostel Petrus erinnert. Die Größe dieser Kirche kann anhand Markierungen der größten Kirchen der Welt auf dem wertvoll verzierten Boden bestaunt werden. Eine Seitenkapelle mit dem Allerheiligsten lädt zum stillen Gebet ein. Sehenswert ist auch die Ablösung der Schweizer Garde vor den Mauern des ehrwürdigen Doms. Der „Deutsche Friedhof“ in den Mauern des Vatikans ist ein Platz der Ruhe und einen Besuch wert.

Weitere Sehenswürdigkeiten waren das Kolosseum, das Forum Romanum, das Monument „Vittorio Emanuele“, der Trevi- und der Vier-Flüsse-Brunnen am Piazza Navona, und viele Brücken mit kunstvollen Statuen und Monumenten.

Durch unseren Reiseführer Ivan bekamen wir Einblick in die Quartiere der Schweizer Garde und hatten dort die Möglichkeit, an einer deutschsprachigen Messe teilzunehmen.

Am Vortag unserer Rückreise besichtigten wir die vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle. Die Vielzahl an Kunstobjekten und Geschichte ließ uns atemlos staunen. Der Höhepunkt der Reise und ein wertvoller Abschluss wurde die Sixtinische Kapelle mit ihren Malereien vieler berühmter Maler und der bestaunenswerten Arbeit von Michelangelo „Das jüngste Gericht“.

Die Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten wurden unterbrochen von Pausen in Pizzeria und Kaffees. Schöne Plätze mit alten Mauern und Gebäuden luden zum Verweilen ein und ließen uns immer wieder Achtung ausdrücken vor dieser alten und kunstvollen Stadt.

Am 25. Februar, genau am Karnevalsdienstag, sind wir wieder gut in Deutschland gelandet. Der Rückflug war im Gegensatz zum Hinflug etwas holperig und das Wetter in Deutschland das Gegenteil zum sonnigen Rom.

Wir haben diese Reise sehr genossen und durch viele Erlebnisse ist diese Gruppe freundschaftlich eng zusammengerückt. Gern erinnern wir uns an die Romfahrt zurück und freuen uns schon auf ein nächstes Mal.

Ein besonderer Dank gilt Ivan Saric, der uns begleitet hat und uns auf vieles aufmerksam gemacht hat, was sonst verborgen geblieben wäre. Außerdem danken wir unseren Fahrern zum Flughafen und wieder zurück, Anita Schneider und Wolfgang Hasenberg, Achim Juchem für die freundliche Bereitstellung der Fahrzeuge, Pastor Burg für die Unterstützung bei der Planung und natürlich allen, die bei dem Ausflug dabei waren und so gut zusammenhielten. Es ist eine unvergessene Messdienerfahrt gewesen.

 

Sabine Dettinger (Gemeidereferentin)

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